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Tax News

Here you will find current tax news of BFMT Group

  • EU: Vereinfachung der Mehrwertsteuerregelungen für Start-ups und KMU
    Am 5. Dezember 2017 haben die EU-Finanzminister eine Einigung über eine Reihe von Maßnahmen, die das Mehrwertsteuersystem für Online-Unternehmen in der EU vereinfachen sollen, erzielt. Das neue System soll es insbesondere Start-ups und KMU leichter machen, Waren grenzüberschreitend online zu verkaufen und zu kaufen.

  • Zur Alten- und Pflegeheimunterbringung von Ehegatten und Lebenspartnern
    Steuerpflichtige können Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung in einem Alten- und Pflegeheim nach Kürzung um eine Haushaltsersparnis als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Sind beide Ehegatten krankheitsbedingt in einem Heim untergebracht, ist für jeden der Ehegatten eine Haushaltsersparnis anzusetzen.

  • Steueroasen: EU veröffentlicht Schwarze Liste nicht kooperativer Staaten
    Die Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten haben sich am 5. Dezember 2017 auf ihrem Treffen in Brüssel auf die erste EU-Liste nicht kooperativer Steuergebiete geeinigt. Insgesamt haben die Minister 17 Länder aufgelistet, da sie die vereinbarten Standards für gute Regierungsführung im Steuerbereich nicht eingehalten haben.

  • Urteil: Keine Brötchen vom Apotheker
    Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat mit Urteil vom 02.11.2017 die Abgabe von Brötchengutscheinen in Zusammenhang mit dem Verkauf preisgebundener Arzneimittel untersagt.

  • Wer soll für selbstfahrende Autos haften?
    Autonome Autos sollen den Verkehr auf den deutschen Straßen revolutionieren: weniger Verkehrstote, Stau und Umweltverschmutzung. Wie die Haftung geregelt werden soll, wenn der Fahrer nicht selbst fährt und es zu einem Unfall kommt, ist allerdings noch offen.

  • Internationaler Tag des Ehrenamtes
    Seit 1986 wird auf Beschluss der Vereinten Nationen (UN) in jedem Jahr der 5. Dezember als Internationaler Tag des Ehrenamtes begangen.

  • Keine Verlängerung der Kündigungsfrist durch AGB
    Wird die gesetzliche Kündigungsfrist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen erheblich verlängert, kann darin eine unangemessene Benachteiligung entgegen den Geboten von Treu und Glauben liegen, befand das Bundesarbeitsgericht.

  • Umfrage: Zahlungsmoral zum Jahresende 2017 weiter verbessert
    Zum Jahresende berichten 66 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut bezahlt werden wie noch Anfang 2017. 23 Prozent melden sogar, dass die Zahlungsmoral der Verbraucher und der Unternehmen erneut besser geworden ist. Dazu hat der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) seine 560 Mitgliedsfirmen befragt.

  • Firmenwagen: Privatnutzung ohne ordnungsgemäßes Fahrtenbuch kann teuer werden
    In einem vom Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz entschiedenen Fall war das Fahrtenbuch nicht ordnungsgemäß geführt worden, so dass für die Ermittlung des zu versteuernden geldwerten Vorteils die sog. 1-Prozent-Regelung zur Anwendung kam. Das wurde teuer, denn bei dem Dienstwagen handelte es sich um einen Maserati.

  • Ausgaben von Zahnarztpraxen erheblich gestiegen
    Die Betriebsausgaben von Zahnarztpraxen sind in den vergangenen Jahren noch einmal erheblich gestiegen. Das geht aus der aktuellen Kostenstrukturerhebung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hervor, an der sich zahlreiche Praxen im gesamten Bundesgebiet beteiligt haben.

  • "Ohne-Rechnung-Abrede" führt zur Vertragsnichtigkeit
    Wenn Vertragsparteien für einen Teil des Architektenhonorars nachträglich eine "Ohne-Rechnung-Abrede" treffen, wird der Vertrag wegen Verstoßes gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz nichtig. Dann stehen dem Auftraggeber auch keine vertraglichen Schadensersatzansprüche zu.

  • Auszeichnung für innovative Unternehmensgründerinnen
    Das Hamburger Traditionsunternehmen J.J.Darboven kürte am 16. November 2017 im Rahmen des Darboven IDEE-Förderpreis die innovativsten und erfolgsversprechendsten Geschäftsideen mutiger Jungunternehmerinnen.

  • EU: Rechtsanwälte müssen mandatsbezogene Daten zu Umsatzsteuerzwecken angeben
    Ist ein Rechtsanwalt beratend für Unternehmer aus anderen EU-Mitgliedstaaten tätig, muss er dem Bundeszentralamt für Steuern Zusammenfassende Meldungen übermitteln, in denen die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr) jedes Leistungsempfängers anzugeben ist.

  • Neue Datenbank mit INVEST-förderfähigen Start-ups
    Mit dem Förderprogramm INVEST unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Investitionen von Privatpersonen in junge innovative Unternehmen. Ab sofort können sich Start-ups, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Förderfähigkeit bescheinigt bekommen haben, in einer neuen Datenbank listen lassen.

  • Deutsche Unternehmen stärken Forschung und Entwicklung - im Inland wie im Ausland
    Deutsche Unternehmen haben in den vergangenen Jahren verstärkt im Ausland in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert. Zwischen 2003 und 2015 hat sich das jährliche Volumen im Ausland von 10,9 auf 24 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Der Auslandsanteil an den gesamten FuE-Investitionen deutscher Unternehmen betrug damit 35 Prozent.

  • Überlassung von (Elektro-) Fahrrädern: Lohnsteuerliche Behandlung in Leasingfällen
    Viele Arbeitgeber folgen den Zeichen der Zeit und stellen ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern anstelle des klassischen Dienstwagens ein Fahrrad oder Elektrorad zur Verfügung. Dabei sind verschiedene Vertragsgestaltungen im Leasingbereich möglich und es stellt sich die Frage nach deren lohnsteuerlichen Behandlung.

  • Keine Beihilfe für ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament
    Der grundsätzliche Leistungsausschluss für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel in der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) ist nicht zu beanstanden. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 23. November 2017 entschieden.

  • EU-Kommission analysiert Gesundheitssysteme
    Die Europäische Kommission hat die Gesundheitssysteme der EU-Mitgliedstaaten eingehend analysiert. Dabei geht es um die Gesundheit der Bevölkerung und wichtige Risikofaktoren sowie die Effizienz, Zugänglichkeit und langfristige Tragbarkeit der Gesundheitssysteme.

  • KMU generieren die Hälfte des Intra-EU-Warenverkehrs
    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Beschäftigten gelten als ein Motor der Wirtschaft der Europäischen Union (EU). Sie schaffen Arbeitsplätze und tragen zum Wirtschaftswachstum bei. Anlässlich der Europäischen KMU-Woche hat Eurostat detaillierte Daten dazu veröffentlicht.

  • Datenschutz-Grundverordnung: Viel Arbeit für Gerichte und Aufsichtsbehörden
    Sie kommt, die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und mit ihr einiger Veränderungsbedarf, so viel ist sicher. Dass dadurch die Bürokratie in Kanzleien erheblich zunimmt, glauben Experten aber nicht. Denn vieles ist ? nach dem ersten Umstellungsaufwand ? Formsache. Das bedeutet aber keineswegs, dass die deutsche Umsetzung der Richtlinie alle Fragen geklärt hätte, im Gegenteil. Timo Gehle, bei der DATEV eG zuständig für Datenschutz-Beratungen, sieht die Aufsichtsbehörden in der Pflicht, in den kommenden Jahren Rechtssicherheit herzustellen.

  • Straßensanierung als Handwerkerleistung? - Musterklage beim Bundesfinanzhof anhängig
    Wenn die Kommunen die Straße sanieren, wird es für die Anlieger oft teuer. Ob diese Kosten dann zumindest steuerlich abgesetzt werden können, wird nun mit Unterstützung des Bundes der Steuerzahler gerichtlich überprüft. Dies teilte der Verband heute mit.

  • Kabinett beschließt Rentenversicherungsbericht und niedrigeren Rentenbeitragssatz
    Das Bundeskabinett hat am 22. November den Rentenversicherungsbericht 2017 und die Beitragssatzverordnung 2018 beschlossen, mit der der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung zum 1. Januar 2018 von derzeit 18,7 auf dann 18,6 Prozent abgesenkt wird.

  • Erbschaftsteuer: Reparaturaufwand bei Gebäuden
    Reparaturen an Gebäuden können sehr teuer werden. Und da verwundert es nicht, wenn Mandanten auf die Idee kommen, die mit Reparaturen verbundenen Kosten als Nachlassverbindlichkeit bei der Erbschaftsteuer bzw. Verbindlichkeit bei der Schenkungsteuer geltend zu machen, um so die steuerliche Belastung auf die Erbschaft bzw. Schenkung zu senken.

  • Abzugsfähigkeit von Schulgeld bei Privatschulen
    Führt eine Privatschule nicht zu einem anerkannten Abschluss, sondern bereitet lediglich auf einen solchen vor, muss nachgewiesen werden, dass sie eine ordnungsgemäße Vorbereitung gewährleistet. Ansonsten ist das Schulgeld nicht als Sonderausgabe abziehbar. Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte jetzt zu entscheiden, wer in welcher Form die Erfüllung dieser Voraussetzung zu beurteilen hat.

  • Kleine Twitter-Schau November 2017
    Unsere kleine Twitterschau sammelt interessante Tweets zu Themen der letzten Wochen sowie Witziges, Kurioses und Bedenkenswertes. Gute Unterhaltung!

  • Sportsponsoring: Spielerüberlassung als freigebige Zuwendung an Verein
    Überlässt ein Dritter seine Arbeitnehmer einem Fußballverein, ohne dafür eine übliche Vergütung zu erhalten, liegt im Vergütungsverzicht eine freigebige Zuwendung an den Verein. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) für den Verzicht eines Sponsors zugunsten eines Fußballvereins entschieden und den Verein als schenkungsteuerpflichtig angesehen.

  • Meisterzwang ist auch für das Zahntechnikerhandwerk verfassungsgemäß
    Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hat am 20. November 2017 in einem Grundsatzurteil entschieden, dass der Meisterzwang für das Zahntechnikerhandwerk verfassungsgemäß ist.

  • Gut die Hälfte aller Beschäftigten bekommt Weihnachtsgeld
    In Deutschland erhalten 55 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Weihnachtsgeld. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung der Hans-Böckler-Stiftung.

  • Kein Neufahrzeug bei Dieselbetrug
    Käufer von Fahrzeugen mit Betrugssoftware zur Manipulation der Dieselabgaswerte müssen zunächst ein Update aufspielen lassen und haben keinen Anspruch auf ein neues Fahrzeug, entschied das Landgericht Dresden.

  • Kein Kindergeld mehr während der Fortbildung zum/zur Steuerfachwirt/in
    Durch das Bestehen der Steuerfachangestellten-Prüfung wird die erstmalige Berufsausbildung abgeschlossen. Während der Steuerfachwirt-Fortbildung steht die Erwerbtätigkeit des volljährigen Kindes in einer Steuerberaterkanzlei mit einer regelmäßigen Wochenarbeitszeit von mehr als 20 Stunden der Berücksichtigung beim Kindergeld entgegen.